Über Uns 2018-09-10T13:16:51+00:00

Über Uns

Beraterinnen

Brigitte Eiben

Krankenschwester, Lehrerin für Pflege
Zusatzqualifikation: Psychotherapie (HPG), Psychoonkologie

Kathrin Bochmann

Dipl.-Psych.,
Zusatzqualifikation: Traumatherapie

Annette Friedrich

Dipl.Soz.Päd.
Sozialberatung

Unser Team wird nach Bedarf ergänzt durch freiberufliche Mitarbeiter/innen. Z.B. steht eine Diplom-Psychologin für Kinder und Jugendliche zur Verfügung.

Schirmherr

Als Gesundheitsstadt bietet Essen medizinische Versorgung auf höchstem Niveau.
Insbesondere bei der Behandlung von Krebserkrankungen bieten viele Kliniken, Organzentren und ambulante Einrichtungen kompetente medizinische Versorgung.
Neben einer medizinischen Versorgung benötigen Betroffene und deren Angehörige aber auch eine bedarfsgerechte psychosoziale Versorgung, denn eine Krebserkrankung verändert die Lebenssituation der Erkrankten, aber auch die der Angehörigen und des sozialen Umfelds enorm.

Durch medizinischen Fortschritt, kürzere Verweilzeiten in den Kliniken und ein für die Betroffenen oft unübersichtlich erscheinendes Gesundheitssystem benötigen an Krebs Erkrankte Orientierung, systematische Unterstützung und Hilfe bei der Krankheitsbewältigung.

Dies alles bietet die Krebsberatung. Und sie ist mit den Kliniken, den behandelnden Ärzten, der Selbsthilfe, den Anbietern von Gesundheitssport und anderen Versorgungsstellen sehr gut vernetzt. Die Krebsberatung bietet Unterstützung, Beratung und Begleitung und ist damit ein wesentlicher Bestandteil in unserem Essener Versorgungsnetz.

Als Gesundheits- und Sozialdezernent der Stadt Essen ist es mir ein besonderes Anliegen die wertvolle Arbeit der Krebsberatung nicht nur fachlich, sondern auch ganz persönlich als Schirmherr zu unterstützen.

Beirat

Die Krebsberatung wird fachlich und strukturell von einem Beirat begleitet, der ein- bis zweimal im Jahr tagt.

Der Beirat

  • diskutiert rückschauend die Ergebnisse des Jahresberichtes der Beratungsstelle,
  • gibt Anregungen für die Weiterentwicklung der Arbeit und
  • gibt Unterstützung bei der Mittelaquise.

Er setzt sich im Wesentlichen aus Akteuren des Essener Gesundheitswesens auf dem Gebiet der Onkologie zusammen. Mitglieder sind:

  • Beigeordneter Peter Renzel, als Schirmherr der Beratungsstelle
  • Dr. Rainer Kundt, als Leiter der Gesundheitskonferenz
  • Dr. Stefan Palm, als Geschäftsführer des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ)
  • Dr. Roland Rudolph, als Vertreter der niedergelassenen Onkologen
  • Prof. Dr. Klaus Strasser, als Unterstützer und Ratgeber der Beratungsstelle seit ihrer Entstehung

  • Martin Blasig, als Vertreter der Essener Krankenhausgeschäftsführer
  • Rainer Voss, als Vertreter der örtlichen Krankenkassen

  • Konrad Lischka, als Geschäftsfüher des Paritätischen/der Parisozial Essen

Konzept

Grundlagen

Die Beratungsstelle ist weltanschaulich ungebunden und arbeitet unabhängig von einzelnen Behandlern und Institutionen. Sie steht von Krebserkrankungen betroffenen Menschen, Angehörigen und Interessierten offen; in allen Phasen der Diagnose, Behandlung und Nachsorge.

Im Umgang mit Klientinnen und Klienten fühlen sich die Beraterinnen einem humanistischen Ansatz verpflichtet. Den Ratsuchenden werden die Hintergründe der Arbeit so transparent wie möglich gemacht. Im Zentrum der Beratung stehen die Bedürfnisse und Ziele der Ratsuchenden.

Die Beratung ist vertraulich und wird unter  strenger Beachtung der Datenschutzvorgaben dokumentiert. Datenaufbewahrung und Auswertung berücksichtigen den Schutz personenbezogener Daten. Jährlich wird ein Bericht über die Arbeit erstellt.

Die Finanzierung der Beratungsstelle erfolgt durch öffentliche Förderung, Eigenmittel der Trägergesellschaft Parisozial und Einwerbung von Spenden und Stiftungsmittel. Es werden keine Spenden von medizinischen Unternehmen angenommen.

Das Team ist  multiprofessionell besetzt. Die Beraterinnen verfügen über Aus- bildungen/ Studienabschlüsse im gesundheitlichen, pädagogischen oder psychologischen Bereich und Zusatzqualifikationen aus dem Bereich Psychoonkologie. Darüber hinaus bildet das Team sich laufend fort und es erfolgt regelmäßige Supervision.

Ausstattung und Dienstleistung

Das Angebot der Beratungsstelle ist uneingeschränkt kostenfrei für Ratsuchende.

Telefonische Information und Beratung sind werktags zu den angegebenen Sprechzeiten möglich. Sind die Beraterinnen in Gesprächen, kann eine Nachricht auf dem Anrufberater hinterlassen werden, der zuverlässig abgehört wird.

Die Beratungsstelle ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen und verfügt über einen barrierefreien Zugang.

Persönliche Beratung findet nach Anmeldung und nach zu vereinbarenden Zeiten statt.

Ein Termin zum Erstgespräch kann i.d.R. innerhalb von 7 Werktagen vereinbart werden.

Neben Informations- und Beratungsgesprächen werden Entspannungs-, Vorstellungs- und Verhaltensübungen im Rahmen von psychoonkologischen Kurzzeitinterventionen ermöglicht. Sie dienen Stabilisierung, Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung und/oder der Überbrückung der Wartezeit auf psychotherapeutische Behandlungen.

In Ausnahmen können aufsuchende Beratungen zuhause,  im Krankenhaus, Hospiz, oder Pflegeheim erfolgen.

Kooperation und Mitwirkung

Die Beratungsstelle fühlt sich der Verbesserung der psychoonkologischen Versorgung verpflichtet.

Daher beteiligt sie sich in folgenden Gremien und Arbeitsgruppen des öffentlichen Gesundheitswesens und onkologischer Zusammenschlüsse:

  • Bundesarbeitsgemeinschaft Krebsberatungsstellen (BAK)
  • Facharbeitskreis Krebsberatung NRW
  • Qualitätsverbund Krebsberatung NRW
  • Gesundheitskonferenz der Stadt Essen
  • dem Runden Tisch Brustkrebs
  • dem Forum Psychoonkologie
  • dem Netzwerk Palliativmedizin
  • Arbeitskreisen von Anbietern, wie z.B. dem Treffen der onkologischen
  • Selbsthilfegruppen mit dem Universitätsklinikum
  • Klinikübergreifenden Krebsinformationstagen

Wir bieten Institutionen Vorträge und Schulungen gegen Honorar an, solange dadurch nicht die Neutralität der Beratungsstelle in Frage gestellt wird.

Paritätische

Der Paritätische in Essen

Der Paritätische ist der Dachverband für rund 100 rechtlich selbständige bzw. unselbständige gemeinnützige soziale Organisationen in unserer Stadt.

Vielfalt,Offenheit und Toleranz gehören zu den Prinzipien unseres Verbandes.
Sie kennzeichnen das Bild des PARITÄTISCHEN und seiner Mitgliedsorganisationen in der Öffentlichkeit. Wir sind vielfältig in unserer Mitgliederstruktur, offen auch für neue Wege in der sozialen Arbeit und tolerant gegenüber den unterschiedlichen Beweggründen und Arbeitsweisen unserer Mitglieder. Der PARITÄTISCHE fördert seine Mitgliedsorganisationen in ihrer Zielsetzung und vertritt ihre fachlichen und wirtschaftlichen Belange.
Der PARITÄTISCHE ist konfessionell und parteipolitisch unabhängig. Er ergreift jedoch Partei für sozial Benachteiligte. Für Menschen, die eine Lobby brauchen, um menschenwürdig und selbstbestimmt leben zu können.

Schauen Sie sich um und informieren Sie sich über die Aufgaben, Leistungen und Ziele unserer Essener Kreisgruppe. Wir freuen uns auf eine Rückmeldung!