interkulturelle Öffnung 2020-10-20T09:25:06+00:00

Projekt interkulturelle Öffnung

Im Rahmen des Projekts – gefördert aus Mitteln des kommunalen lntegrationsbudgets der Stadt Essen – arbeitet das Team seit Mitte 2020 über 1,5 Jahre an der weiteren interkulturellen Öffnung der Krebsberatung (Antragstellung im Zuge des Konzepts „Zusammenleben in Vielfalt“). Derzeit arbeiten wir an der Qualifizierung von Scouts und mit Kooperationspartnern an einem Kreis fester ehrenamtlichen Mittler vor allem aus Migrantenselbstorganisationen. Mit den Partnern sollen im nächsten Schritt geeignete Formate zur Information über Krebsberatung und Austausch über Beratungsbedarfe entwickelt werden.

Projektfortschritt 20%

Aktuelles

Scouts gesucht!

Derzeit suchen wir Personen aus den Communities, die als Scouts im Ehrenamt besondere Verantwortung übernehmen können und wollen. Verantwortung beim Wissenserwerb über Krebs und Krebsberatung, bei der Wissensweitergabe und der Organisation geeigneter Formate für Info Kreise zu diesem Zweck. Es werden Qualifizierungsmaßnahmen für Scouts entwickelt im Austausch mit Interessierten, um Wissen über Regelstruktur und die Themen Prävention, Trauerarbeit, Selbsthilfe in der Krebsberatung zu vermitteln. Scouts sollen den Zugang zur Zielgruppe öffnen, helfen,  Bedarfe zu erfassen, über das Beratungsangebot informieren und Zugangshürden abzubauen. Bitte melden bei Hatice Cil.

Die Ziele des Projekts

  • In der Beratungspraxis der Krebsberatungsstelle Essen werden mehr Krebserkrankte und Angehörige mit Migrationshintergrund aus dem gesamten Stadtgebiet in ihrer individuellen Krankheitsverarbeitung unterstützt.

  • Die gesamte Angebotspalette der KBS Essen von der Präventionsberatung bis zur Trauerbegleitung wird der Zielgruppe von Menschen mit Migrationshintergrund zugänglich gemacht werden. Ziel ist es neben der Informationsvermittlung und Lotsenfunktion, Begleitung und Unterstützung in Krisensituationen zu bieten, auch in der Familienberatung. Damit kann ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der sozialen Teilhabe für die Zielgruppe geleistet werden.

  • Nachhaltige Sensibilisierung sowohl der Krebshilfe sowie die Institutionen der Migrant*innen (die Selbstorganisationen der MIgrant*innen für die Situation der Krebserkrankten mit Migrationshintergrund sowie ihrer Familien.

  • Multiplikatoren insbesondere in Migrantenorganisationen werden als Scouts hinsichtlich der Angebote im Bereich Krebsberatung von Präventionsberatung bis zur Trauerbegleitung und Selbsthilfe geschult und so für die eigene Arbeit qualifiziert.

  • Die Wahrnehmung der vielfältigen Leistungen und Kompetenzen der Krebsberatung durch die Communities steigt.

  • Sprachbarrieren in der Beratungspraxis werden durch gezielte Maßnahmen abgebaut.

  • Bedürfnisse von Ratsuchenden mit Migrationshintergrund werden erfasst, das Beratungssetting entsprechend den Erkenntnissen angepasst, kulturspezifische Besonderheiten berücksichtigt.

Fachkraft interkulturelle Öffnung Krebsberatung

Funktion

In der Funktion als Türöffner und Kulturmittler baut die Fachkraft interkulturelle Öffnung Krebsberatung in der Krebsberatung Wissen zu fachspezifischen Themen auf. Die Fachkraft wurde vom Team aus Pychologinnen und Psychoonkologinnen geschult über Beratungspraxis, Herausforderungen und Ansätze. Die Fachkraft interkulturelle Öffnung knüpft Kontakt zu geeigneten Kooperationspartnern vor allem bei Migrantenselbstorganisationen, um mit diese Partnern geeigenete Formate zur Information über Krebsberatung und Austausch über Beratungsbedarfe zu entwickeln.

Hatice Cil

Fachkraft interkulturelle Öffnung
E-Mail: cil @ parisozial-essen.de
Telefon: 0201/89533-33